Mein Blog ist umgezogen

Liebe Leser, Leserinnen und Laufbegeisterte,

es ist auf dieser Seite in den letzten Wochen ruhig geworden, Grund dafür, ich habe den Blog auf eine neue Webseite umgezogen und diese hier, wird nicht weiter fortgeführt.

Dort findet ihr ein neues Design und eine bessere Übersicht, ich würde mich freuen, wenn ihr mir auch dort folgt und gern höre ich euer Feedback, ob die neue Seite euch gefällt oder auch nicht.

Die neue Webadresse:

http://runfurther.de/

Bis bald,

Eure

Cindy

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Vegane Dampfnudeln in einer Heidelbeer-Zitronengras Sauce

Dampfnudeln oder auch Hefeklöse, leckere und traditionelle Küche und ich kann mich noch erinnern, dass ich Dampfnudeln als Kind gegessen hatte, aber lange ist es her.

Ich esse wahnsinnig gerne Mehlspeisen, aber durch die Umstellung auf die vegane Ernährung habe ich mich da eher selten drangetraut und auswärts gegessen schon gar nicht. Letztens nun habe ich aber nicht widerstehen können und Dampfnudeln selbst hergestellt.

Ich warne mal vor, die Zubereitung dauert ein bisschen, weil der Teig mehrmals gehen muss. Aber beim Essen machen Sie umso glücklicher.

Zutaten für 2 Portionen:

Hefeteig /Dampfnudeln:

250 gr Weizen- oder Dinkelmehl

½ Würfel frische Hefe

3-4 EL Zucker

1 Pr Salz

2 x 2 EL Rapsöl

125 ml Hafermilch

ca ½ l Hafermilch

Sauce:

250 gr gefrorene oder frische Blaubeeren

1-2 Stangen Zitronengras

Vanillemark

Zucker je nach Süsse / bitte abschmecken

0,5-1 EL Stärke

Zunächst muss erst der Hefeteig hergestellt werden. Das Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde in der Mitte eindrücken und die Hefe zerbröckelt beigeben und mit 1-2 EL lauwarme Hafermilch und dem Zucker verrühren. Hierbei nur ein bisschen vom Mehl mit verrühren, der Rest wird später untergerührt, dann erst mal 15-20 Min gehen lassen. Zur Unterstützung den Ofen auf 50 Grad erwärmen und den Teig abgedeckt reinstellen.

Danach die restliche Milch, das 2 EL Öl und die Prise Salz in die Schüssel beigeben und alles zu einem Teig verrühren, wiederum muss der Teig 30-45 Min gehen.

In der Zwischenzeit die Blaubeeren mit Vanille und etwas Zucker und bisschen Wasser in einem Topf aufkochen. Das Zitronengras in Stücke schneiden und beigeben und bei niedriger Temperatur köcheln lassen. Die Stärke mit etwas Wasser mischen und die Sauce damit abbinden. Die Sauce wäre damit fertig.

Nachdem der Teig gegangen ist, diesen in 6 gleich große Portionen teilen und in Kugeln formen. In einen eingefetteten Topf die Teigkugeln mit ein bisschen Abstand platzieren. Weitere 20 Minuten bei geschlossenem Topf gehen lassen. Nach dieser Zeit sollten sich die Kugeln so vergrößert haben, dass keine Lücke mehr zu sehen ist.

Nun die Milch hinzufügen, sodass sie Dampfnudeln in ca 1 cm in Flüssigkeit liegen. Ca 20-25 min auf niedriger Stufe garen, den Topf mit dem Deckel schliessen und nicht mehr öffnen, sonst fallen die Dampfnudeln zusammen und bleiben klein und fest. Für einen knusprigen Boden zum Schluss die Temperatur nochmal kurz aufdrehen und die Dampfnudeln leicht anbraten. Beim Abnehmen des Deckels aufpassen, dass keine Flüssigkeit auf die Dampfnudeln tropft. Nun sollten die Dampfnudeln fertig sein.

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Die Dampfnudeln mit der Sauce anrichten und geniessen.

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Die Viking Hero Challenge in St. Wendel

Dank Plan B Event habe ich via Facebook 4 Startplätze für die Viking Hero Challenge in St. Wendel gewonnen, damit gerechnet hatte ich nicht und irgendwie kam die Message sehr kurzfristig, sodass die ursprünglich gemeldeten Mädels, mit welchen ich mich beworben hatte, allesamt nicht konnten und ich erst mal für Mitläuferinnen sorgen musste. Meine Freundinnen, Monika und Parastoo waren dann schlussendlich mit von der Partie und es sollte ihr erster Hindernislauf werden.

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Los ging es am Freitag vor den Pfingsttagen und wir befürchteten irgendwann spät in der Nacht mit Megastaus in unserem Hotel einzutreffen, aber glücklich wie wir waren, kamen wir staufrei durch und wir fuhren nach tagelangen Regen einen wunderschönen Sonnenuntergang entgegen. Angekommen im Hotel bezogen wir unser Zimmer und wollten noch einen Absacker an der Hotelbar trinken, daraus wurde dann eine ganze Flasche Cremant. Ein kurzweiliger Abend mit viel Geschnatter ging zu Ende und ich für meinen Teil fiel sofort in den Tiefschlaf.

Am nächsten Tag, mit gutem Frühstück im Magen gings zum Veranstaltungsgelände nach St. Wendel. Bereits am Auto wurden wir schon erkannt und ich traf eine Facebook Bekannte und konnte mich mit ihr austauschen.

Die Viking Hero Challenge fand erst zum zweiten Mal statt und der Rahmen ist noch klein und familiär, wir fühlten uns sofort wohl und schauten uns erst mal um, dann ging es zur Anmeldung und wir lernten das sehr nette und hilfsbereite Team von Plan B kennen. Schnell war klar, ein super gut durch organisierter Lauf erwartete uns.

Vor Ort ließen wir uns noch von Viking Footwear bezüglich Schuhen beraten und genossen die Atmosphäre. Am frühen Nachmittag ging es dann auch an den Start, wir starteten geschlossen als Dreier Team auf der Mitteldistanz. Das bedeutete, dass der 5 km Kurs zwei Mal zu durchlaufen war mit jeweils 15 Hindernissen.

Da wir Spass haben wollten und es der erste Hindernislauf für meine Freundinnen war, waren wir nicht auf Bestzeitjagd und ich hatte Zeit Fotos zu machen. Wir konnten zwischendurch immer kurz ein Paar Worte mit den Helfern reden und ich versuchte meinen Freundinnen zu helfen, wo es ging. Unterwegs trafen wir auch noch einen Wikinger, toller Typ, der erst mal ausgebremst wurde, um mit uns vor der Kamera zu posen, wir waren sicherlich nicht die Einzigen. Immerhin war der Wikinger Teil des Siegerteams.

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Es mussten Wände, Heuballen und Hütten überwunden werden, es ging durch Schlammlöcher und Hecken, durch ein Flussbett und die Schilfbucht, für kleine Leute, gar nicht so einfach, und einiges mehr. Für Einsteiger ist die Viking Hero Challenge gerade zu perfekt, da die Hindernisse machbar sind und man ohne Hektik durchkommt. Es gab kein Warten an den einzelnen Hindernissen, da einzeln gestartet wurde. Die Größe der Veranstaltung ist noch im kleineren Rahmen mit ca 700 Teilnehmern, für mich war dies sehr angenehm. Aber auch für die erfahrenen Hindernisläufer ist die Viking Hero Challenge perfekt, da man richtige Bestzeiten laufen kann.

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Nach dem Lauf konnten wir uns sogar duschen und unsere Heimfahrt war gerettet, da wir uns sauber ins Auto setzen konnten. Der Startplatz beinhaltete auch ein Abendessen (Grillgutschein), zwar nicht unbedingt für Veganer tauglich, aber mit einem vegetarischen Gemüseburger war ich doch sehr glücklich.

Alles in allem ein tolles Erlebnis und für Monika und Paro wird es sicherlich nun weitere Hindernisläufe geben.

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Wir freuen uns schon auf das nächste Event aus dem Hause Plan B, den Viking Women Trail in Zell am See. See you soon.

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4 Anfängerfehler als Läufer/in

Meine liebe Freundin Negar, welche heute eine neue Bestzeit beim Halbmarathon in München geschafft hat – nochmals herzlichen Glückwunsch liebe Negar und weiter so! Sie läuft nun erst seit einem Jahr regelmäßig und hat in diesem Jahr schon Höhen und Tiefen durchlebt, was anfänglich wichtig ist, hat sie aus ihrer Sicht nachstehend niedergeschrieben:

Aus eigener Erfahrung sage ich: Man wird meistens nicht als Läufer geboren, sondern man wird ein Läufer.

Jeder Läufer musste irgendwann mal anfangen und war ein Anfänger.

Als Anfänger hat man kein leichtes Leben. Man fühlt sich oft müde und es ist, als ob einen etwas ständig bremst. Der Kopf läuft schon nach den ersten Schritten rot an und von einem Laufstil mit schöner Körperhaltung und-spannung ist man auch noch weit entfernt. Zusätzlich dazu kommen noch Seitenstechen und Atemnot.

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Man beobachtet all die Läuferinnen und Läufer um sich herum, die munter miteinander plaudern, während sie anscheinend völlig mühelos an einem vorbeiziehen.

Erste Frage: Wie schaffen sie das? Welche Geheimtipps haben sie? Ob mir das Laufen jemals so leicht fallen wird wie ihnen? Und man wünscht sich insgeheim, dass einer jemanden erklärt, wie man sich verbessert bzw. woran man arbeiten muss.

Ich selbst bin keine große oder gute Läuferin. Aber ich hab auch von Null angefangen und mir immer wieder dieselben Fragen gestellt und nach dem einem oder anderen Tipps gesucht.

Deshalb gebe ich auch gerne weiter, was mir dabei geholfen hat, Spaß am Laufen zu finden und beizubehalten.

Das Erste was man akzeptieren muss, die Entwicklung der Ausdauer braucht seine Zeit. Und viele Laufanfänger (wie ich auch) machen sich das Leben unnötig schwer, indem sie vier typische Anfängerfehler begehen:

Anfängerfehler #1: Man läuft zu schnell

Viele Anfänger machen den Fehler, dass sie zu schnell los laufen. Es stimmt zwar, dass uns das Laufen in den Genen liegt, aber wenn man jahrelang höchstens mal dem Bus hinterher gesprintet ist, muss der Körper wieder komplett bei null anfangen.

Wenn man das Gefühl hat, immer schon nach wenigen Minuten ausgepowert zu sein, dann hat das nur ein Grund: Man läuft wahrscheinlich einfach zu schnell.

Am besten sollte man noch einen Gang runter schalten. Man kann anfangs auch Gehpausen in sein Training einbauen, in denen man Kraft für den nächsten Laufabschnitt sammelt. Da merkt man gleich, dass der Körper plötzlich viel länger durchhält – und genau darum geht es, wenn man Ausdauer verbessern will. Das Tempo kommt anschließend von ganz alleine.

Anfängerfehler #2: Man läuft zu oft

Wenn wir ein neues Hobby für uns entdeckt haben, können wir gerade am Anfang gar nicht genug davon bekommen.

Das Herz-Kreislauf-System und die Muskulatur passen sich recht schnell der neuen Belastung an, aber die weniger gut durchbluteten Bänder und Sehnen brauchen dafür deutlich länger. Wenn man dem Körper keine Erholungspausen gönnt, dann geht man ein hohes Verletzungsrisiko ein.

Deshalb die goldene Regel für Laufanfänger: Auf jeden Trainingstag sollte ein Ruhetag folgen. An Ruhetagen ist Laufen tabu, aber man darf anderen Sportarten nachgehen. Zum Beispiel Schwimmen oder Radfahren, wenn man auch an diesen Tagen die Ausdauer trainieren will. Zusätzlich sollte immer Stabi-Training zur Kräftigung der Muskulatur eingebaut werden.

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Anfängerfehler #3: Schlechte Schuhe

Gutes Schuhwerk ist das A und O beim Laufen. Daher sollte der erste „Gang (Lauf)“ eines jeden angehenden Läufers in ein Sportfachgeschäft führen. Schlechte Schuhe können Probleme verursachen, bis hin zur Verletzung. (kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen)

Ein Paar Laufschuhe sollte nicht mehr als 1000 Kilometer getragen werden. Des Weiteren ist ratsam ein weiteres Paar Schuhe oder auch weitere Schuhe unterschiedlicher Modelle gleichzeitig zu benutzen, so können verschiedene Muskelgruppen im Fuss beansprucht werden bzw. die Dämpfung in den Schuhen braucht Zeit, um sich wieder zu „erholen“ .

Anfängerfehler #4: Man hat keine Ziele

Wenn man mit dem Laufen anfängt, dann hat man automatisch ein Ziel – auch wenn man immer wieder hört, dass man “einfach nur laufen” will.

Man will fitter werden oder etwas für die eigene Gesundheit tun, mehr Energie haben, abnehmen oder besser aussehen. Andere möchten irgendwann einen Halbmarathon oder sogar Marathon finishen. Etwas erreichen, worauf man stolz sein kann.

Wenn man sich ein Ziel setzt und dieses deutlich vor Augen hat, steigert das auch die Erfolgschancen.

Ich empfehle, dass man mit einem „kleinen“, erreichbaren und realististischem Ziel beginnt. So kann man sich freuen, wenn es erreicht wird. Die Ziele werden von alleine immer größer.

In diesem Sinne „keep on running“

Eure Negar

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Was du einpacken solltest, meine Tipps für Hindernisläufe

Meine ersten zwei Hindernisläufe habe ich mittlerweile in 2015 absolviert und nach der Saison 2014 sollte man meinen, ich wäre ein alter Hase und wäre immer optimal vorbereitet, aber dem ist leider nicht so, immer wieder fehlt etwas und um Stress und Hektik künftig zu minimieren, habe ich zusammengeschrieben, was für mich wichtig ist.

Die richtige Kleidung beim Hindernislauf entscheidet über das Wohlsein, am besten eignet sich enge Kompressionskleidung (damit man nicht hängen bleibt an Stacheldraht oder ähnlichem) und das Wasser schnell abfließen kann. Auf keinen Fall Sachen aus Baumwolle wählen, diese werden schwer und nass und trocknen kaum. Meine Erfahrung hat gezeigt, dass man sich nicht allzu warm anziehen sollte bzw. auf bewegungsfreie Kleidung achten sollte. Durch die ständigen Kraftanstrengungen und das Laufen wird einem sehr warm. Vielleicht nicht die neuesten und teuersten Kleidungsstücke wählen, das sorgt nur dafür, dass man sich ärgert, wenn etwas kaputt geht. Als Unterwäsche könnte man bei Frauen an Bikini-Unterhosen denken, die trocknen prima.

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Normale Laufschuhe reichen für Hindernisläufe auf keinen Fall, Trailschuhe mit guten Profil sind am besten, es gibt auch sogenannte All-Terrainschuhe, die extra für solche Art von Rennen konzipiert wurden. Ich selbst habe sehr gute Erfahrung mit den Salomon Speedcross und den Asics Fuji Trabuco gemacht, besonders beim Seilklettern habe ich das Gefühl, ohne Profil wäre ich nicht hochgekommen. Ach und noch der Hinweis, nie neue Schuhe nehmen, verhindert die ein oder andere Blase.

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Des Weiteren, zum Schutz der Hände, sind preiswerte Handschuhe aus dem Baumarkt mit Gummi bestens geeignet. Diese verleihen Grip. Da man in diesen aber auch leicht schwitzt, kann man auch die Fingerkuppen abschneiden, für ein besseres Tragegefühl.

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Soweit man während dem Lauf auf dünne und atmungsaktive Kleidung zurückgreift, sollte man für danach unbedingt warme Wechselkleidung und ein Handtuch einpacken, vor Ort gibt es meist keine Duschen und überhaupt nie warmes Wasser, das heisst kalt abduschen, da muss jeder durch und danach möglichst flott in warme trockene Kleidung, damit man nicht krank wird. Für die dreckige Wäsche habe ich immer einen Plastikbeutel dabei, rein damit und erst daheim wird das ganze erst mal in der Badewanne eingeweicht und der gröbste Schmutz ausgewaschen. Bedenke niemals die Sachen so schmutzig in die Waschmaschine schmeissen, es hat die ein oder andere Waschmaschine nicht überlebt, gell liebe Manuela!

Des Weiteren nie vergessen, weil unbedingt erforderlich, den Ausweis bei der Anmeldung dabei haben. Viele Veranstalter lassen die Läufer nur mit Vorzeigen des Ausweises und der entsprechenden Startunterlagen zu.

Für die Fotoverliebten von uns, eignen sich die Actioncams wie GoPro, da diese wasserdicht sind und Erschütterungen den Kameras auch nichts anhaben können. Also nicht vergessen.

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Ich habe leider noch nicht herausgefunden, wie man am besten Taschentücher bei Hindernisläufen transportiert, ohne dass diese nass oder dreckig werden oder auch nicht verloren gehen, vielleicht hat jemand eine Idee? Ich suche mir immer einen Zuschauer und frage danach, was aber nicht wirklich optimal ist und auch Zeit kostet.

Ansonsten sollte man an Kleinigkeiten wie Getränke, Gels, Riegel, Bananen, Haargummi, Kamm, Medikamente, Voltaren, Vaseline (schützt vor Kälte), Fahrkarte denken.

Ich hoffe, dass der ein oder andere wertvolle Tipp für euch dabei war, solltest du noch Fragen haben, würde ich mich freuen, von dir zu hören.

Freue mich schon auf mein nächstes Race im Juni, hoffe ich treffe ganz viele begeisterte Läufer und freue mich auf den Austausch mit euch/ihnen.

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Wings For life World Run – die ganze Welt vereint in einem Lauf

Am 08.04.2015 sitze ich im Büro und rufe meine Emails ab, in einer Email, lese ich nur den Betreff „Du bist im „Team Lisa“ und schon ist es geschehen, Luftsprünge und ein Freudenausbruch sind die Folge. Ich hatte mich bei Gerolsteiner beworben, um im Team von Lisa Hahner bei den Wings For Life World Run in München am 03.05.2015 mitlaufen zu dürfen. 20 Läufer wurden gesucht und ich hatte Glück.

Geflasht von dieser Information freute ich mich auf das kommende Ereignis.

Der Wings For Life World Run wurde in München das erste Mal ausgetragen, Hintergrund dieser Veranstaltung, welche weltweit ausgetragen wird, dass man die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf das Thema Querschnittslähmung lenken will. Alle Einnahmen sowie Spenden werden zu 100% in die Rückenmarksforschung geleitet. Das Motto „Wir laufen für alle, die nicht laufen können“.

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Der WFLWR wurde im Olympiapark in München ausgetragen, am Vormittag des 03.05.2015 traf ich mich dort mit Einigen vom Team, welche ich vorher auch schon kannte. Wir holten unsere Startunterlagen und genossen die Atmosphäre. Das Wetter war leider durchgehend regnerisch, was sich aber komischerweise nicht auf die Stimmung niederschlug. Nach einiger Zeit fanden wir uns alle im Gerolsteiner Zelt ein, um Lisa Hahner, welche leider aufgrund einer Verletzung nicht laufen konnte, zu treffen. Man konnte Fragen stellen und Bilder mit ihr machen, es wurde auch ein Teamfoto geschossen. Ich fragte Lisa, was ihre Pläne sind und wie lange sie benötige, um wieder Bestzeiten zu laufen, nach Ihrer Verletzung. Es ist schon eine unglaubliche Leistung, welche ein Profisportler schaffen kann, sie meinte 2,5 Monate reichen aus und im Herbst plant Sie ihren nächsten Marathon.

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Kurz vor Startschuss, welcher übrigens weltweit gleichzeitig erfolgte, stellten wir uns in die Starteraufstellung. Der Lauf fand in 33 Ländern und in 35 Locations statt. Ein wirkliches Ziel gibt es nicht, 30 Minuten nach Startschuss verfolgt das sogenannte „Catcher Car“ das Läuferfeld. Sozusagen fährt das Ziel den Läufern nach und jeder der überholt wird, ist aus dem Rennen raus. Gewinner sind die Läufer mit den meisten erlaufenen Kilometern. Mein persönliches Ziel setzte ich bei 23 km, die maximale Zeit, die ich dafür brauchen dürfte, waren zwei Stunden und wären somit auch meine Bestleistung gewesen.

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Um 13 Uhr dann der Startschuss, wir liefen viel zu schnell los und ließen uns von der Menge ziehen. Wir wollten im Team, die ersten 5 km beieinander laufen, was Einigen von uns auch gelungen ist. Nach der ersten Getränkestation (5 km) allerdings, trennten wir uns langsam, aber überholten uns immer wieder gegenseitig. Während dem Lauf sprach ich immer wieder mit anderen Läufern, eine einzigartige Stimmung, das Laufen bei Regen, machte so richtig Spass.

Ich schaute immer wieder auf die Uhr, 15 km musste man in 1:30 Stunde absolvieren, ich war bei ca 1:20 Stunde an dieser Marke. Von da an wusste ich, dass es knapp wird. Das Catcher Car wurde im Laufe der Zeit immer wieder um 1 km/h schneller. Bei 20 km machte ich vorsichtshalber ein Selfie, da nach meiner Rechnung das Fahrzeug nicht weit sein konnte. Und siehe da, schneller als gedacht, kam es angebraust, ich konnte mich noch bis auf 20,50 km kämpfen bis ich überholt wurde.

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Ziel habe ich zwar nicht erreicht, aber überglücklich ein Teil dieser Bewegung gewesen zu sein, das war es auch, was in diesem Moment wichtig war. Mittels Shuttle-Bussen wurden wir wieder zurück zum Olympiapark gebracht, dort haben wir uns noch gestärkt, ein bisschen unterhalten und Spass gehabt.

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Alles in allem ein tolles Event mit vielen alten und neuen Bekannten. Insgesamt starteten weltweit ca 70.000 Läufer und es wurden bereits 4,2 Mio EUR gesammelt. Danke an Gerolsteiner für dieses einmalige Erlebnis.

 

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Veganes Pad Thai

Ich habe mal wieder eines meiner Favoriten zusammengefasst, dieses Rezept ist schnell zubereitet und ist auch sehr gut geeignet, am nächsten Tag zum Aufwärmen in der Mittagspause mitzunehmen. Pad Thai ist ein bekanntes Gericht aus der thailändischen Küche.

PadThai2Für 2 Portionen:

200 gr Tofu

1-2 Knoblauchzehe

1 Zwiebel

300 gr Brokkoli

1 Stange Lauch

1 kleine Zucchini

2-3 Karotten

Frühlingszwiebeln

Kokosmilch / Kokosraspel

2 EL Erdnussmuss

Sesam

Limette

125 gr Reisnudeln

Kokosfett

1 Stück Ingwer, Chili, Salz, Pfeffer

Limette

Cashewnüsse

Zwiebel, Ingwer und Knoblauchzehen schälen und klein hacken, Brokkoli Lauch, Zucchini, Karotten und Frühlingszwiebeln waschen und würfeln. Tofu auch in kleine Würfel schneiden. In einer kleinen Pfanne Kokosfett anbraten und Tofu darin anbraten, wenn dieser bisschen Farbe angenommen hat, mit Kokosmilch und Erdnussmus ablöschen, Kokosraspel hinein geben und zur Seite stellen.

In einem Wok Zwiebel; Ingwer und Knoblauch kurz anbraten, Sesam und Gemüse hinzugeben (Frühlingszwiebel später beigeben) und mit ein bisschen Kokosmilch (ggf zusätzlich Wasser) ablöschen,. Kochen lassen bis das Gemüse gar ist. Das ganze salzen und würzen.

Zwischenzeitlich die Reisnudeln gemäß Packungsanweisung zubereiten.

Zum Schluss den Tofu in die Gemüsemischung geben und die Reisnudeln untermischen.

Mit Limette auf Tellern servieren.

Cashewnüsse on top.

Wer mag nimmt auch Koriander dazu.

Guten Appetit.

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